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Warum blauer Himmel hässlich ist!

23. Juni 2008

„Wir geloben, den ‘Blauen-Himmel-Kult’ zu bekämpfen, wo immer wir ihn antreffen. Das Leben wäre langweilig, müssten wir jeden Tag zu einer wolkenlosen Monotonie aufblicken.“ sagt das Manifest der Wolkenfreunde.

Wie wahr denke ich an jedem Nicht-Blauen-Himmel-Sommertag! Es gibt doch nichts schöneres als irgendwo auf einer Wiese zu liegen und die Schönheit der Wolken zu bewundern – sei es sie nach Arten und Unterarten zu bestimmen (altocumulus lenticularis rockt!) oder einfach die unterschiedlichsten Figuren zu suchen.
Der eigentliche Grund für diesen Eintrag ist das Buch Wolkengucken von Gavin Pretor-Pinney. Als ich mir das Buch vor ungefähr einem Jahr gekauft habe, ahnte ich nicht wie sehr ich gefallen finden werde an diesem Werk.
Das Buch ist original in englischer Sprache geschrieben und wurde von Martin Bauer ins Deutsche übersetzt. Leicht verständlich und mit viel Witz ist das Buch geschrieben, mit sehr anschaulich beschriebenen Abläufen, teils sehr philosophisch, aber stets interessant. Dreizehn Wolkenkapitel hat das Buch (exklusive Einleitung, Nachweise, Danksagungen und ähnliches) in vier Gruppen aufgeteilt:
Tiefe Wolken, Mittelhohe Wolken, Hohe Wolken und Nicht zu vergessen… Einleitend zu jedem der Wolkenkapitel ist jeweils eine Seite dem Erkennen der Wolke mit all ihren Unterarten und Erscheinungsformen gewidmet. Zahlreiche schwarz-weisse Bilder komplettieren das Buch.

Alles in Allem ein sehr sehr gelungenes Buch, das jeder von euch kaufen und anschliessend auch lesen soll, nein muss! Wer mehr über das Buch und das Wesen der Wolkengucker wissen will surft auf www.cloudappreciationsociety.org

Das Buch:
Wolkengucken von Gavin Pretor-Pinney
erschienen bei Heyne Verlag, München
ISBN 3-453-60046-0